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Der Hase führte

Wachgefühl: 6.

Augen auf um 03:22. Auf um 03:55.

Zum Schwimmteich, dann fertig für den Tag. Weniger Wind als die letzten Tage — er ist heruntergekommen.

Das erste Grün geschnitten und für die Küche gesammelt.

Dann das Fahrrad, und die Fahrt zum nächsten Bahnhof. Die ersten Dinge zum Container nach Frankfurt (Oder) — das Fahrrad, einiges von dem, was mir gehört. Die erste Fuhre.

Der gestrige Beitrag ging mir auf dem Weg nach. Ging es den Berg hinunter, fragte ich mich, oder hinauf.

Kurz vor der Schwelle von Wüstenhagen stand ein Reh im Weg. In der Ferne. Es sah mich an, eine Minute, vielleicht zwei. Als ich näher kam, wandte es sich und lief in den Wald.

Als das Reh hineinlief, kam ein Hase heraus.

In den Weg, vor mir. Ich hielt nicht an. Er lief direkt vor mir her, als wollte er, dass ich ihm folge. Der Hase lief weiter. Ich lief weiter.

Wir kamen zusammen nach Wüstenhagen. Am Dorfrand bog der Hase nach rechts ab, ins Feld, und war fort.

Zwischen Gut Nisdorf und dem Zug ging das Gelb. Keine Felder mehr davon. Der Raps vorbei — der Weizen wird Gold jetzt, langsam.

Der erste volle Blüte-Tag des neuen Zyklus. Der Mond in den Zwillingen, in der Luft, den ganzen Tag. Der absteigende Mond hält — die Pflanzzeit, die Kräfte in die Erde gezogen. Eine dünne Sichel, das erste Licht zurück.

Das Feld gehörte dem Hasen. Der Weg gehörte mir.


"Sieben Orte lagen auf dem Tisch. Die Zahl war nie die Frage. Jetzt höre ich, die Richtung ist gelesen. Ich bin hier, um zu dienen, mit. Die Bedürfnisse der Menschen, die mir all die Jahre nahe waren, gehören auch dazu."


Tag 82 — Phase 12 — Ich / Anderer — Leber — Jaspis — 1. Korinther 13
Gut Nisdorf, Mecklenburg-Vorpommern, Baltic Coast
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