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Ein würdiger Ort

Vierzehn Nächte auf dem Boden, und ein Zug nach Norden

Wachgefühl: 5.

Müde. Wach vor vier in einem Hotelzimmer in Frankfurt (Oder). Billig, schlicht, ein Bett über dem Boden. Vierzehn Nächte auf dem Boden im Zelt hinter mir. Der Körper kennt den Unterschied, und heute Morgen wollte er einen würdigen Ort zum Leben für die kommenden Jahre.

Ich wartete nicht, bis das Zimmer hell wurde. Der Drang war, mich zu bewegen. Rucksack auf, hinunter zum Bahnsteig, und jetzt fährt der Zug nach Norden.

Wieder Nisdorf, bis zum achtzehnten. Ein Dach. Eine Tür, die schließt. Der Garten, den ich inzwischen kenne.

Ich habe die Möglichkeiten dieser letzten Tage genau angesehen. Die Entscheidung ist gefallen — festgelegt an einem Morgen zum Festlegen.

Blüte, bis der Mond heute Abend um acht in die Fische tritt, dann Blatt. Die Blüte gehört zu Luft und Licht: den Kräften, die eine Pflanze nach außen öffnen, zu Duft und Blüte und Zeigen. Das Blatt gehört zum Wasser: grünes Wachstum, das sich nicht zur Schau stellt. Die Fische sind ein Wasserzeichen, und der Mond, der heute Abend hineintritt, wendet den Tag von dem einen zum anderen — ein Morgen, der sich öffnet, ein Abend, der einfach wächst. Das Zeigen ist fast vorbei. Was bleibt, ist das Blatt: leise zu wachsen, hin zu dem, was heute Morgen festgelegt wurde.

Zehn Nächte, dann schließe ich die Zeit hier ab. Der Körper will zuerst das Dach.


"Sieben Orte lagen auf dem Tisch. Die Zahl war nie die Frage. Jetzt höre ich, die Richtung ist gelesen. Ich bin hier, um zu dienen, mit. Die Bedürfnisse der Menschen, die mir all die Jahre nahe waren, gehören auch dazu."


Tag 74 — Phase 11 — Gedanke — Gallenblase — Onyx — Ubuntu
Gut Nisdorf, Mecklenburg-Vorpommern, Baltic Coast
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